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Bundespräsident als Sockenpuppe der Kanzlerin

Nachdem sich Köhler mit „Ehrensold“ in Höhe seiner Amtsbezüge zurückzieht (199.000 Euro p.a., auf Lebenszeit, evtl. noch 65%ige Witwenversorgung, Anspruch auf einen Dienstwagen mit Fahrer, Büroräume und wenigstens einen Mitarbeiter – Kosten für sechs Jahren Amtszeit 14.328.000 EUR Gehalt und 5.616.000 EUR Aufwandsentschädigung) – geht mit Zensursula ein Teelicht auf – an einem fußballfreien Tag Ende Juni soll die eigens zum Präsidentenwählen sich konstituierende Bundesversammlung (Bundestagsabgeordnete,  + von Ländern delegierte ehemalige Politiker, Prominente, Sportler und Künstler)  nun wohl diesen Vorschlag von Angela Merkel als nächste Bundespräsidentin abnicken. Dieses „Wahlverfahren“ soll der besonderen Würde des Amtes entgegen kommen.

Ursula von der Leyen wäre eine Sockenpuppe der Kanzlerin in Schloss Bellevue.  Trotz eines gewissen Distanz zu den übrigen Satelliten in Berlin war Köhler stets Handlanger des Großkapitals, spielte mit seiner schnellen Unterschrift eine wichtige Rolle bei der Liquidierung des Euro – und er spielte eine wichtige Rolle im Berliner Kasperletheater. Jedenfalls erscheint die Erklärung des Rücktritts als Laune eines unerfahrenen Quereinsteigers etwas billig (sollte diese Argumentationslinie dazu dienen, die politische Kaste vor weiteren Externen zu bewahren, viele wären ja wohl für ein breites Casting, statt einem „würde“vollen Gemauschel in Berliner Hinterzimmern??)   – etwas Verschwörerisches zur Interpretation Köhlers hier.

Das wird nun übertroffen. Noch ein Mutti. Das hat das Land nicht verdient, das hat das Volk nicht verdient, das hat aber auch das ehrenwerte Amt des Präsidenten nicht verdient (auch aus Telepolis).

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